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Interkulturelle Filme für die Hochschule

An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) entstanden in Zusammenarbeit mit den Studierenden der deutsch-französischen Hochschule in Saarbrücken verschiedene interkulturelle Trainingsfilme. Die Produktion der interkulturellen Filme wurde von Gundula Gwenn Hiller (Zentrum für interkulturelles Lernen an der Europa-Universität Viadrina) und Erik Malchow geleitet.

Im Film „bref. en Allemagne“ schildert die Studentin Stéphanie ihren ersten Tag als Erasmus-Studentin in Frankfurt (Oder) und geht dabei mit Witz auf (stereo-)typische Kontaktsituationen zwischen deutschen und französischen Studierenden sowie den Uni-Alltag in Deutschland ein.

Förderung: Deutsch-Französische Hochschule [Université franco-allemande]

Der Film „Die Gardinenpredigt“ basiert auf einer wahren Begebenheit und spielt an einer französischen Universität. Deutsche Studierende kritisieren den Dozenten offen in einer Vorlesung, woraufhin es zur Aussprache mit einer Kollegin kommt. Lehr- und Lerngewohnheiten in Deutschland und Frankreich werden hier gegenübergestellt.

Förderung: Deutsch-Französische Hochschule [Université franco-allemande]

Die „DFH-News“ untersuchen den Fall der französischen Elitestudentin Camille Martin, die kurz davor ist, ihr Studium abzubrechen. Gravierenden Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Hoschsculsystem veranlassen sie dazu. In einem Experteninterview wird außerdem auf die unterschiedlichen Studienstrukturen und formale Differenzen in der Gestaltung von Hausarbeiten eingegangen.

Förderung: Deutsch-Französische Hochschule [Université franco-allemande]

Interkulturelle Filme für die Hochschule

Im Sommersemester 2012 entstanden an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder insgesamt fünf interkulturelle Filme, die der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bei der Fortbildung von Hochschulmitarbeitern einsetzt. Die Produktion der interkulturellen Filme wurde von Erik Malchow geleitet und freundlich unterstützt vom DAAD, dem Zentrum für interkulturelles Lernen an der Europa-Universität Viadrina sowie dem Institut für kulturellen und wissenschaftlichen Austausch.

Der Kurzfilm “Tandem gesucht” handelt von dem deutschen Studenten Martin (Peter Britz) auf der Suche nach einer italienischen Tandem-Partnerin zum Spracherwerb und wurde von den Studentinnen Bianca Baumann, Theresa Brüheim, Isabel Härdtle und Katharina Puche umgesetzt. Im Film werden interkulturelle Aspekte wie Proximität, Kollektivismus und Ambiguitätstoleranz angesprochen und bildlich, teils lustig, in Szene gesetzt.

Im Film “Besprechung mit einem Finnen” thematisieren die Studierenden Sara Bonin, Justine Schega und Lauri Turpeinen unterschieden in der Kommunikation zwischen Deutschen und Finnen. Im Film ist eine Universitätsmitarbeiterin geradezu verzweifelt, als sie vom finnischen Studenten nur sehr magerere Auskünfte auf eine Frage bekommt. Auch der finnische Student fühlt sich unverstanden, was bei einer anschließenden Videokonferenz mit einer finnischen Freundin zum Ausdruck kommt.

Der Film “Ein Raum für Naim” wurde von den Studierenden Baptiste Courcier, Moundim Lambach, Thomas Scirpo und Alexandre Sejourne konzipiert. Die vier französischen Studenten schildern in dem Film in überzogener und teils komischer Art und Weise, welche Probleme sich bei der Wohnungssuche in einer fremden Stadt in einem fremden Land für einen ausländischen Studierenden ergeben können und geben somit einen guten Einblick in die Sichtweise eines Erasmus-Studenten.

In “Dreifach international” werden die Werdegänge der Studierenden des trinationalen Masterstudiengangs Medien, Kommunikation, Kultur (MKK) Georg Göschl (Österreich), Simeone Jacob (Bulgarien) und Helena Wöhl Coelho (Brasilien) Strategien der Bewältigung interkultureller Missverständnisse erläutert. Die drei Studierenden erlebten in Deutschland unterschiedliche bürokratische und kulturelle Besonderheiten und schildern diese beispielhaft.

Die Dokumentation der Mitarbeiter-Interviews “Kulturell sensibel” zeigt, wie Mitarbeiter der Universität mit internationalen Studierenden umgehen und welche Strategien sie entwickelt haben, diese kompetent zu beraten. Hier schildern Mitarbeiter des internationalen Büros der Europa-Universität Viadrina Worst- und Best-Case Szenarien, die sie mit internationalen Studierenden erlebt haben und geben dem Zuschauer eine Bandbreite an mögliche Situationen sowie wertvolle Tipps im Umgang mit Interstudies. Die Interviews wurden von den Studentinnen Tina Schmitt und Charlotte Stromberg vorbereitet.

Interkulturelle Filme in englischer Sprache

Die folgenden vier Filme wurden von internationalen Studenten der Europa-Universität Viadrina im Sommersemester 2009 am Zentrum für Interkulturelles Lernen unter der Leitung von Erik Malchow entwickelt und gedreht. Alle Filme beschäftigen sich mit Critical Incidents und sind als Begleitmaterial für interkulturelle Trainings konzipiert worden. Filmsprache ist englisch. Zu den einzelnen interkulturellen Filmen entstanden am Zentrum für interkulturelles Lernen er Europa-Universität Viadrina interkulturelle Übungen, die in der Publikation “Schlüsselqualifikation Interkulturelle Kompetenz an Hochschulen – Grundlagen, Konzepte, Methoden” und hier als Downloads zu finden sind.

Where are you from?
(7:17)
by Alina Apostu, Andrea Herda Muñoz, Petya Borisova

Introductory film for an excersise about cultural identity and perception

CULTURE for DINNER
(9:32)

by Leman Sahinci, Ahmet Sirma

The participants are required to count the critical incidents happening and will later discuss reasons for the individual behavior.

Nice to greet you.
(7:25)
by Vera Nikonorova, Alexander Steinhart

The participants will get an introduction about the project and later will have the task to exchange experiences of alike situations.

LOVE STORY
(9:31)
by Irena Shopova, Burak Asan, Harun Reşit Han.

Introductory film for the discussion how cultural problems can become personal and the other way around.